Interview mit Benjamin Knöbel

Name: Knöbel
Vorname: Benjamin
Beruf/Tätigkeit: Bauingenieur
Gemeinde: Evangelisch-methodistische Kirche 

Das bedeutet es mir, Christ zu sein:
Christ zu sein bedeutet für mich Freiheit. Ich muss keine Angst haben zu kurz zu kommen. Ich muss mich nicht auf Kosten anderer profilieren. Ich bin von Gott - dem Ursprung allen Lebens – gewollt, angenommen und geliebt. 

So bin ich Christ geworden:
Ich bin in einem christlichen Umfeld aufgewachsen. Durch die Spiritualität meiner Familie und Gemeinde durfte ich erste Schritte im christlichen Glauben gehen. Irgendwann habe ich mich entschlossen persönlich Ja zu diesem Weg zu sagen.

Dieser Mensch hat mich besonders geprägt:
Meine Eltern – ob ich es wollte oder nicht…

Das begeistert mich an Jesus Christus besonders:
Seine unerschütterliche Liebe – von der Krippe bis zum Kreuz.

In solchen Momenten fühle ich mich Gott besonders nah:
Solche Momente sind ganz unterschiedlich. Voraussetzung ist, dass ich mich in diesen Augenblick auf die Begegnung mit Gott einlasse. Und dann kann es im Gottesdienst, bei einem schönen Lied, einem guten Gespräch oder auf einem einsamen Berggipfel sein.

Darum ist mir Beten so wichtig:
Ich glaube an einem lebendigen Gott, der mit mir in Beziehung leben will. Und eine Beziehung lebt von der Kommunikation. Ein wichtiger Bestandteil dieser Kommunikation ist für mich das Gebet.

Das ist mir an Gemeinde/Kirche wichtig:
Wir sind miteinander unterwegs. Wir feiern, glauben, trauern, leben gemeinsam. Ich gebe und bekomme Unterstützung und Korrektur.

Das bedeutet mir Ökumene:
Ökumene bedeutet für mich, dass wir als Kirchen und Gemeinden unterschiedlicher Prägung und Geschichte, gemeinsam unseren verbindenden Glauben feiern und bekennen.

Das finde ich toll an Erfurt:
Erfurt ist für mich ein großes Dorf. Es verbindet die Vorteile eines Dorfes: überschaubar, man kennt sich, mit denen einer Stadt: kulturelle, strukturelle Angebote.

Das ist mein Lieblingsplatz in Erfurt:
Der Steigerwald. Nach einem anstrengenden Tag hilft mir die Ruhe und das viele Grün den Kopf wieder frei zu bekommen.